neues aus der Pfarrei

Gruss und Gratulation

unseren Erstkommunion-Kindern, ihren Eltern, Geschwistern, Paten und Angehörigen.

Das sind die zehn glücklichen Kinder, die am 15. April 2012 das erste Mal den Heiland empfangen dürfen.

Bucher Nicola               Färberhus 3
Schöpfer Marco            Alpweg Wiggen
Stalder Nathan              Unter Bühl 6
Wittwer Yannik              Bühl 25

Jenni Selina                   Schlatt 4
Limacher Samantha     Schärligbad 3
Lötscher Antonia           Oberbühl
Lötscher Stefanie          Kadelbach
Schneider Aline              Farb
Schöpfer Ramona          Rütti 5

Am 30. März hat im Sunnebüel in Schüpfheim Florian Grüter, Unter Bühl 5, zum ersten Mal den Heiland empfangen. Auch ihm wünschen wir Gottes reichen Segen.

Liebe Eltern,
Der Tag rückt näher, da ihr Kind glaubend und liebend das erste Mal den Heiland in der heiligen Kommunion empfängt. Auch für Vater und Mutter ist das ein Freudentag. Sie haben ja die Entwicklung Ihres Kindes begleitet, gefördert, umsorgt und dürfen Anteil nehmen an der Lebenslust und der vertrauensvollen Offenheit ihres Lieblings. Im Thema "Jesus, der gute Hirt meines Lebens" bekennen wir, dass die Weltgeschichte und der Lebenslauf eines jeden Menschen nicht nur von uns, sondern von Gott bestimmt und getragen wird. In einer Welt, die Gott so oft verschweigt, wird Ihr Kind an anderen Menschen ablesen dürfen und müssen, dass uns Erwachsenen der Glaube an die Liebe und Macht Gottes wichtig ist. Wie dem Vater und der Mutter das leibliche Wohl des Kindes anvertraut ist, so natürlich auch das geistliche und religiöse Leben. Der Erstkommunion-Tag ist so die einzigartige Einladung, unseren erwachsenen Glauben und unsere Liebe zu Christus und der Kirche zu überprüfen und neu zu stärken. Es ist die Lehre und Auffassung der Kirche, dass dazu der regelmässige Gottesdienst am Sonntag wesentlich ist.

Liebe Eltern, der Priester Ihrer Kinder freut sich innig an Ihrem Familienglück. Er dankt Ihnen von Herzen für alle Liebe, die Sie bis jetzt Ihrem Kind erwiesen haben und für allen Einsatz, den Sie in den kommenden Jahren leisten. Mögen Sie Jesus helfen und selber auch gute Hirten Eurer Kinder sein, damit sie geborgen in der Gemeinschaft der Familie und der Kirche ihr Leben meistern.

Liebe Kinder,
Wenn ihr ins Zimmer hinein stürmt zum Unterricht, dann still zuhört, aber auch hundert Fragen habt, fühlt sich der alte Pfarrer wieder ganz jung. Er denkt dann auch an seine heilige Erstkommunion zurück, die er schon vor so vielen Jahren empfangen hat und wie schön es ist, dass er die Liebe zu Jesus durch das ganze Leben hindurch bewahren durfte. Glaubt mir, Jesus ist der gute Hirt für tausend und tausend Menschen, aber immer auch gerade für dich. Du darfst dich von ihm wie eine Schäflein führen lassen, er zeigt dir, dass dein Leben gross und schön ist. Solltest du einmal in Dornen hinein geraten, dann meckere so laut du kannst und rufe nach Jesus. Er vergisst dich nie.

Wir werden in den Tagen vor dem Weissen Sonntag noch viel singen und beten, von Jesus hören, ihm Freude machen, üben was in der Kirche zu tun ist. Aber denke nicht so viel an das Äussere. Wenn Jesus bei dir ist, rede mit ihm, erzähle ihm von deiner Familie, bete für deine Eltern und alle Menschen und danke ihm.

So sage ich dir, liebes Kind:
Jesus, der gute Hirt, führe dich immer.
Er gebe dir
für jeden Sturm einen Regenbogen,
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Lösung
und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit.

Für jedes Problem, das das Leben schickt,
einen Freund es zu teilen.
Für jeden Seufzer ein frohes Lied
und eine Antwort auf jedes Gebet.

Noch zu merken

1.Am Palmsonntag ziehen unsere Erstkommunion-Kinder mit dem Priester ein. Wir ziehen das Fastenopfer ein. Für Ihr grosszügiges Teilen mit den Armen der Welt danke ich herzlich. Heim-Osterkerzen sind für 7 Franken erhältlich.
2.Bussfeier am Dienstag in der Karwoche abends 19.30 Uhr. Möge die Kirche berstend voll sein.
3.Man möge die verschiedenen Beichtzeiten beachten und benutzen, auch die Möglichkeit jederzeit im Pfarrhaus zu beichten oder bei einem Priester einer anderen Pfarrei oder Kloster.
4.Ich wäre sehr dankbar, wenn von Gründonnerstag auf Karfreitag viele neue Männder und Frauen, aber auch Jugendliche die eine oder andere Nachtstunde vor dem Allerheiligsten beten würden. Wir möchten ja nie von Jesus hören: "Nicht einmal eine Stunde konntet Ihr mit mir wachen."
5.Nach dem schönsten Gottesdienst des Jahres, der Osternacht, werden Jugendliche der 5. und 6. Klasse jedem ein farbiges Osterei überreichen.

Zwei Männer, denen wir aufrichtigen Dank sagen

35 Jahre lang war Stefan Bucher in Marbach Totengräber, oder wie man heute eher sagt: Bestattungswärter. Stets zuverlässig und in ruhiger Art hat er in all den Jahren diesen wichtigen und nicht immer leichten Dienst getan. Tote die letzte Wegstrecke begleiten ist nie nur ein Job, sondern eine Berufung. Wenn auch das Friedhofwesen der politischen Gemeinde zusteht, möchte ich doch von der Kirche her von Herzen danken. Wie der Gottesdienst die Würde eines Verstorbenen am besten ausdrückt, so gehört dazu ja auch der Hinweg zur Kirche und nachher den Weggang zum Grab. Es ist ein ehrwürdiges, ja religiöses Begleiten und den letzten Dienst tun. Dazu kommt, dass Angehörige in diesen für sie schweren Stunden doch oft erregt sind, Abschied nehmen ist eine Ausnahme-Situation des Lebens. Sie schätzen, wenn Handlungen auf dem Friedhof natürlich und zurückhaltend getan werden. Tote begraben ist eines der sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit und kann und darf nie zur Routine werden. Stefan Bucher hätte aus seinen Erfahrungen viel zu erzählen. Von uns aber darf er hören: Sie haben es gut gemacht. Wir danken von Herzen.

Martin Wobmann ist unser neuer Totengräber. Als Gehilfe haben wir ihn schon seit Monaten gesehen. Jetzt sind wir froh, dass er zu diesem Amt ja sagen konnte. Ich bin überzeugt, dass er das Rüstzeug zu diesem nicht alltäglichen, aber so wichtigen Dienst hat. Die Marbacher, die ja ihren Toten viel Ehre erweisen, entbieten Ihnen ein herzliches Willkomm.

Spende

Schon mehrere Male liess uns eine unbekannte Person Geldbeträge zukommen für ein WC bei der Schärlig-Kapelle. Dafür danken wir sehr. Der Kirchenrat wird sich mit dem nicht ganz leichten Anliegen befassen und nach einer Lösung suchen.

Die Brunnenvision des heiligen Bruder Klaus

Ein Mensch unterbrach den Schlaf um Gottes willen und um seines Leidens willen. Und er dankte Gott für sein Leiden und seine Marter. Und ihm gab Gott Gnade, dass er darin seine Unterhaltung und Freude fand. Hierauf legte er sich zur Ruhe, und es schien ihm in seinem Schlaf oder in seinem Geist, er käme an einen Platz, der einer Gemeinde gehörte. Da sah er daselbst eine Menge Leute, die taten schwere Arbeit; dazu waren sie sehr arm. Und er stand und schaute ihnen zu und vewunderte sich sehr, dass sie so viel Arbeit hatten und doch so arm waren. Da sah er zur rechten Hand ein Tabernakel erscheinen, wohlgebaut. Darein sah er eine offene Tür (hinein-) gehen, und er dachte bei sich selbst: Du musst in den Tabernakel gehen und musst sehen, was darin sei, und musst zu der Tür hereinkommen. Da kam er in eine Küche, die einer ganzen Gemeinde ghörte. Da sah er zur rechten Hand eine Stiege hinaufgehen, vielleicht vier Stufen messend. Da sah er einige Leute hinaufgehen, aber wenige. Ihm schien, ihre Kleider wären etwas gesprenkelt mit Weiss, und er sah einen Brunnnen aus den Stufen in einen grossen Trog zu der Küche fliessen, der war von dreierlei: Wein, Öl und Honig. Dieser Brunnen floss so schnell wie der Strahlenblitz und machte ein so lautes Getöse dass der Palast laut erscholl wie ein Horn. Und er dachte: Du musst die Stiege hinaufgehenen und musst sehen, woher der Brunnen kommt. Und er verwunderte sich sehr, da sie so arm waren und doch niemand hineinging, aus dem Brunnen zu schöpfen, was sie wiederum so wohl hätten tun können, da er gemeinsam war. Und er ging die Stiege hinauf und kam in einen weiten Saal. Da sah er inmitten des Saals einen grossen viereckigen Kasten stehen, aus dem der Brunnen quoll. Und er machte sich an den Kasten und besah ihn. Und als er zu dem Kasten ging, da wäre er fast versunken, wie einer, der über ein Moor geht, und er zog seine Füsse rasch an sich und kam zu dem Kasten. Und er ekannte in seinem Geist, wer seine Füsse (nicht) rasch an sich zöge, der möchte nicht zum Kasten kommen. Der Kasten war an den vier Ecken beschlagen mit vier mächtigen eisernen Blechen. Und dieser Brunnen floss durch einen Kännel weg und sang so schön in dem Kasten und in dem Kännel, dass er sich darüber höchlich wunderte. Dieser Quell war so lauter, dass man eines jeden Menschen Haar am Boden wohl hätte sehen können. Und wie mächtig er auch daraus floss, so blieb doch der Kasten wimpervoll, dass er überfloss. Und er erkannte in seinem Geist, wieviel daraus floss, dass immer noch gern mehr daringewesen wäre, und er sah aus allen Spalten herauszwitzern. Und er dachte: Du willst wieder hinabgehen. Da sah er (es) allerseits mächtig in den Trog strömen, und er dachte bei sich selbst: Du willst hinausgehen und sehen, was die Leute tun, dass sie nicht hineingehen, des Brunnens zu schöpfen, dessen doch ein grosser Überfluss ist. Und er ging zur Tür hinaus. Da sah er die Leute schwere Arbeit tun und dazu fast arm sein. Da beobachtete er sie, was sie täten. Da sah er, dass einer dastand, der hatte einen Zaun geschlagen mitten durch den Platz. In der Mitte des Zaunes hatte er einen Gatter, den hielt er vor ihnen zu mit der Hand (und) sprach zu ihnen: "Ich lasse euch weder hin und her, ihr gebt mir denn den Pfennig." Er sah einen, der drehte den Knebel auf der Hand und sprach: "Es ist darum edacht, dass ihr mir den Pfännig gäbet." Er sah Pfeifer, die ihnen aufspielten und ihnen den Pfennig heischten. Er sah Schneider und Schuhmacher und allerlei Handwerksleute, die da den Pfennig von ihm haben wollten. Und ehe sie das alles ausrichteten, da waren sie so arm, dass sie kaum das bekamen. Und er sah niemanden hineingehen, um aus dem Brunnen zu schöpfen. Wie er so stand und ihnen zusah, da verwandelte sich die Gegend und wurde zu einer wüsten Steinhalden daselbst und glich der Gegend, die um Bruder Klausens Kirche liegt, wo er seine Wohnung hat, und er ekannte in seinem Geist, dieser Tabernakel wäre Bruder Klaus.

Abonnement des Pfarrblattes

Dem Pfarrblatt liegt ein Einzahlungsschein bei mit der herzlichen Bitte für das Pfarrblatt des Jahres 2011 den Betrag von 30.– Franken zu bezahlen. Für eine prompte Erledigung sind wir Ihnen sehr dankbar. Es sind doch immer wieder gute Artikel und Gedanken zur Stärkung des Glaubens darin. Wir sind auch dankbar für neue Bestellungen. Vielleicht können Sie Bekannte darauf aufmerksam machen. Für Ihre Solidarität mit der Kirche danken wir sehr.

Gebetsweg

Am Anfang war eine Idee und mit dieser machten wir uns auf den Weg. Wir wollten das Jahr 2010 unter ein Motto stellen und so arbeiteten wir im Pfarreirat zum Thema: „Beten und Gebet". An Ideen mangelte es nicht, doch müssen wir realistisch bleiben, Bewährtes beibehalten, Neues ausprobieren und dabei unsere Kapazitäten nicht unterschätzen. So starteten wir im Januar mit einem Pfarreiabend zum Thema: „Beten". Hier entstanden wertvolle Diskussionen, Gespräche und Gedanken. An diesem Abend riefen wir die Pfarrei dazu auf, mit uns Gebete zu sammeln. Diese konnten in einem Gebetskasten in der Kirche eingeworfen werden. Viele Gebete durften wir so entgegennehmen. Nun machen wir uns damit auf den Weg, und das wortwörtlich. Zum Start der Sommerferien anfangs Juli kann der „Gebetsweg" begangen werden. Er startet im Erlenmoos bei der Fernheizung und führt dem Steiglenbach entlang bis zur Grotte. Hier finden die Spaziergänger 9 Stationen. Jede mit einem Gebet aus der Pfarrei bestückt. Da wir jetzt 9 Gebete aufs Mal berücksichtigen können, werden wir sie immer wieder austauschen und so wird der Weg auch nicht langweilig werden. Wir hoffen das viele Personen diesen Weg begehen, innehalten und das eine oder andere gebet lesen, beten. Eine Gelegenheit, der Hektik der heutigen Zeit zu entfliehen mit etwas Besinnlichkeit aber auch frischer Luft und Bewegung.

So wollen wir das Gebet unters Volk mischen, hinaustragen und wieder etwas bewusster machen. Beten kann man nicht nur Zuhause und in der Kirche, beten darf man auch draussen, an der frischen Luft, auf dem Weg und dabei Gott begegnen.

Wir wünschen der Gemeinde Marbach aber auch unseren Gästen ein schönes Erlebnis auf unserem Gebetsweg.

Der Pfarreirat